Mother Hood Presseinformationen

Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Katharina Desery (Telefon: 0163/ 7274735), Sophie Pietsch, Ruth Piecha

E-Mail: presse(at)mother-hood.de

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Geplante Neuregelungen im Belegsystem gefährden Sicherheit in der Geburtshilfe

Jede Schwangerschaft sollte möglichst entspannt sein - von Beginn bis Ende. Doch Kreißsaalschließungen und überfüllte Kreißsäle verursachen Stress. Foto © Kerstin Pukall

Eltern befürchten weitere Verschlechterung in der Versorgung von Schwangeren

Bonn, 27. April 2017. Die Bundeselterninitiative Mother Hood e. V. fordert, dass die geplanten Neuregelungen im Belegsystem der Geburtshilfe die Sicherheit in den Kreißsälen nicht weiter beeinträchtigen darf. Vollständige Meldung

Geburten nicht mit planbaren Operationen vergleichbar

Operative Eingriff in die Geburt müssen die Ausnahme sein.

Bonn, 02. März 2017. Die bundesweite Elterninitiative Mother Hood e.V. spricht sich gegen die aktuell von der AOK veröffentlichten Forderungen zur weiteren Zentralisierung in der Geburtshilfe aus. Mindestmengen führen nachweislich nicht zu besseren Ergebnissen bei Mutter und Baby. Die dazu häufig zitierten Studien haben sich als nicht belastbar erwiesen. Vollständige Meldung

Stellungnahme: Mother Hood e. V. fordert wohnortnahe Versorgung mit Geburtsstationen - Lange Anfahrtswege gefährden Mütter und Kinder

Bonn. 22. Dezember 2016 - Angesichts der massiven Häufung von Kreißsaalschließungen sieht die bundesweite Elterninitiative Mother Hood e.V. die Grundversorgung und damit die Gesundheit von Schwangeren und ihren ungeborenen Kindern in Gefahr.

Im Jahr 2016 haben deutschlandweit 18 Kreißsäle endgültig ihre Pforten geschlossen. Für das Jahr 2017 sind jetzt schon zahlreiche Schließungen angekündigt. In den meisten der geschlossenen Kreißsälen wurden zwischen 300 und 500 Babys im Jahr geboren, was einem eher niedrigen Durchschnitt entspricht. Vollständige Meldung

Geplante Schließung der Geburtshilfe in Bühl - Elterninitiative Mother Hood fordert Erhalt der wohnortnahen Versorgung

Offenburg/Bühl, 06. Juli 2016 - „Die wohnortnahe Versorgung von schwangeren Frauen und Neugeborgenen muss erhalten bleiben.“ Diese Forderung stellt die Elterninitiative Mother Hood angesichts der geplanten Schließung der geburtshilflichen Abteilung des Kreiskrankenhauses Bühl. Die Regionalgruppe Ortenau von Mother Hood unterstützt damit das Aktionsbündnis „s’Bühler Kind“, das am kommenden Freitag, 16 Uhr, vor dem Rathaus in Bühl zu einer Demonstration aufgerufen hat und die Schließung verhindern will. Vollständige Meldung

Gesundheitsministerkonferenz in Warnemünde – Elterninitiative Mother Hood e.V. ruft die Länder zum Handeln auf: Nationaler Aktionsplan sichere Geburt!

Bonn, 28. Juni 2016 - Am 29. und 30. Juni tagt in Rostock-Warnemünde die Gesundheitsministerkonferenz, deren Vorsitz die Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales, Birgit Hesse (SPD), aus Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr inne hat.

Anlässlich dieser gemeinsamen Sitzung fordert die Bundeselterninitiative Mother Hood e.V. die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister der Länder auf, die Entwicklung eines gemeinsamen „Nationalen Aktionsplans sichere Geburt“ auf die Agenda der Bundesländer zu setzen. Vollständige Meldung

Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Bundestages - Elterninitiative Mother Hood : Jetzt reden wir!

Bonn, 17. Juni 2016 - Die Bundeselterninitiative Mother Hood e. V. begrüßt die Entscheidung des Petitionsausschusses des Bundestages, die Petentin Michaela Skott anzuhören. Skott engagiert sich seit Jahren für Frauenrechte und ist Mitglied von Mother Hood. 2014 forderte sie in der Petition Nr. 51168 das „Grundrecht mit freier Wahl des Geburtsortes sowie einer Geburtsbegleitung im Schlüssel von 1:1 durch eine Bezugshebamme“. Die öffentliche Anhörung findet am 20. Juni, 13 Uhr, in der Konrad-Adenauer-Straße 1, in Berlin, statt. Vollständige Meldung

Elterninitiative Mother Hood mahnt: Versorgung rund um die Geburt verschlechtert sich

Eltern fordern sichere Geburten, wie hier auf einer Demonstration.

Bonn, 3. Mai 2016 - Anlässlich des Internationalen Hebammentages am 5. Mai schlägt die Bundeselterninitiative Mother Hood Alarm: Die Versorgungslage während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett verschlechtert sich in Deutschland zunehmend. Das geht zu Lasten der Sicherheit von Mutter und Kind, wie auch der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte beklagt. Vollständige Meldung

Eltern warnen: Hebammenversorgung durch Schiedsspruch zwischen Krankenkassen und Hebammenverbänden nicht gesichert

Neue Ausschlusskriterien für Hausgeburten sorgen außerdem für Unklarheiten in der Geburtshilfe

Bonn, 27. November 2015. Aus Sicht der Eltern wird der Schiedsspruch vom 12. November 2015, der den Streit zwischen den Hebammenverbänden und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) beenden sollte, die Probleme in der Hebammenversorgung nicht beheben. Bei Mother Hood e.V., der Bundeselterninitiative zum Schutz von Mutter und Kind während Schwangerschaft, Geburt und 1. Lebensjahr, gehen nach wie vor Hilfegesuche von schwangeren Frauen ein, die keine Hebamme für Vorsorge, klinische oder außerklinische Geburt und Wochenbettbetreuung finden. Vollständige Meldung

Mother Hood” in MV für “Runden Tisch Geburtshilfe"

Schwerin/Greifswald - 04.11.2015: Den gestern vom Sozialministerium veröffentlichten Plänen, die Fachbereiche Pädiatrie sowie Frauenheilkunde & Geburtshilfe aus dem Krankenhaus Wolgast nach Anklam zu verlagern, steht die Landesgruppe MV der Bundeselterninitiative Mother Hood e.V. äußerst kritisch gegenüber. “Wer von Verlagerung spricht, meint Schließung”, stellt Landeskoordinatorin Michaela Skott klar und ergänzt: “Bessere Auslastung und hohe Sicherheit gehen in der Geburtshilfe nicht automatisch Hand in Hand”. “Nun ist Sozialministerin Birgit Hesse gefragt”, sagt Michaela Skott. “Wir haben in ihr bisher eine Streiterin für die sichere Geburtshilfe gehabt. Jetzt, wo es auch im Land ernst wird, muss sich zeigen, wie belastbar dieses Engagement ist”.

Mother Hood e.V. fordert die Einbeziehung der Betroffenen bei der Suche nach Lösungen und setzt sich für dezentrale Strukturen in der Geburtshilfe ein. “Wir wollen angehört werden: mit unseren Bedenken; aber auch unseren Vorschlägen. Deshalb laden wir Land und Kommunen, das Parlament, die Hebammenverbände, Kassen und Klinikbetreiber dazu ein, an einem “Runden Tisch Geburtshilfe” mit uns in den Dialog zu treten”. Die Elterninitiative im Land will die Standorte u.a. durch die Errichtung von Geburtszentren sichern und schlägt eine Umsetzung in Form von Modellprojekten vor.

Mit der Schließung des Wolgaster Kreißsaals verschlechtert sich die Versorgung für Schwangere im westlichen Teil der Insel Usedom dramatisch. Bis zur nächsten Klinik entstehen in jedem Fall Fahrwege von über 50 Minuten. “Sichere Geburtshilfe ist das nicht. Sowohl Einheimische als auch Urlauberinnen wären betroffen. Man sollte sich von dem Gedanken lösen, dass es ein Rettungswagen in der Hochsaison schnell genug von Usedom nach Greifswald oder Anklam schafft”. Genügend andere Beispiele bundesweit zeigen, dass die Einsatzzahlen von Rettungshubschraubern in solchen Fällen ansteigen. Auch andere Folgen sind zu erwarten: “Frauen werden wesentlich früher als eigentlich nötig in die Klinik aufbrechen. Das erhöht das Risiko von ansonsten unnötigen Interventionen und aus einem -  vermeintlichen  - Sicherheitsdenken heraus werden mehr Kaiserschnitte geplant”, zählt Michaela Skott mögliche Konsequenzen auf.

Doch nicht nur die Frauen auf Usedom wären betroffen, wie Katharina Hoff aus Greifswald, ebenfalls Mitglied von Mother Hood e.V., weiß: “Für Frauen aus dem Einzugsgebiet von Wolgast wäre die Schließung nicht nur eine Katastrophe wegen u.U. langer Anfahrtswege, sondern auch, weil Wolgast die niedrigste Interventionsrate im Landkreis hat. Wer eine natürliche Geburt will und keine Beleg- oder Hausgeburtshebamme findet, fährt auf Empfehlung der Vor- und Nachsorgehebammen nach Wolgast”. Die Kaiserschnittrate von Wolgast liegt mit 20,1 Prozent weit unter dem Bundesdurchschnitt (31 Prozent). Anklam hingegen hat eine Rate von 41 Prozent.

Eine Hebamme aus Wolgast, die anonym bleiben möchte, sagt zu den Plänen: “Wenn unsere Geburtshilfe wirklich geschlossen wird, dann möchte ich lieber gar keine Geburtshilfe mehr machen, als nach Anklam oder Greifswald zu wechseln, denn man muss seiner Intention auch treu bleiben, und das könnte ich dort nicht”.
Die Elterninitiative indes hofft, dass der angeregte Dialog stattfinden wird. Viele Gespräche habe es bereits gegeben. Nun sei es wichtig, alle an einen Tisch zu holen und langfristige Konzepte zu entwickeln.

Über Mother Hood e.V.

Die Bundeselterninitiative Mother Hood e.V. setzt sich u. a. für eine echte Wahlfreiheit in Bezug auf den Geburtsort und den Geburtsmodus im Sinne einer sicheren, evidenzbasierten Geburtshilfe in Deutschland ein. Der Verein geht aus der Facebookgruppe “Hebammenunterstützung” mit etwa 16.000 Mitgliedern hervor und wurde am 22. März 2015 gegründet. Mit zahlreichen Aktionen machen Eltern seit Februar 2014 auf die größer werdenden Missstände in der geburtshilflichen Versorgung in Deutschland aufmerksam. Mother Hood e.V. ist bundesweit mit zahlreichen weiteren Initiativen rund um das Thema Geburt vernetzt.

Foto: Mother Hood/2014

Kontakt:Michaela Skott, Landeskoordinatorin Mother Hood e.V. in MV, Telefon : 0172/90 23 23 8E-Mail: ms@factsandfaces.de

Offener Brief zur Situation Schwangerer, Mütter und Kinder am #LaGeSo Berlin

15. Oktober 2015/ Bonn/Berlin: Dieser Offene Brief ist heute an den Oberbürgermeist<wbr />er Berlins, den Sozialsenator und die Senatorin für Immigration geschickt worden:

Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister, sehr geehrte Frau Kolat, sehr geehrter Herr Czaja,

wir wenden uns mit diesem offenen Brief an Sie, weil wir mit großem Schrecken einen Bericht im RBB vom 13.10.2015 (Sendung: zibb / https://<wbr />www.rbb-online.d<wbr />e/zibb/archiv/<wbr />20151013_1830/<wbr />hebammen-lageso.<wbr />html) über die dramatische Situation von schwangeren Flüchtlingen gesehen haben, die vor dem LaGeSo auf die Registrierung warten.

Ohne Frage ist die Situation für alle dort wartenden Flüchtlinge schlimm. Aber als Verein, der sich v.a. für das Recht auf eine stressfreie und gesunde Schwangerschaft<wbr /> und ein gesundes Aufwachsen der Kinder im 1. Lebensjahr einsetzt, fordern wir Sie auf, schwangeren Flüchtlingen und Flüchtlingen mit Neugeborenen besonderen Schutz zu bieten.

Es kann nicht sein, dass Schwangere stundenlang – und oftmals vergebens – vor dem LaGeSo anstehen müssen, ohne dass sie eine Möglichkeit haben, sich auszuruhen. Das widerspricht dem Geist des Mutterschutzes,<wbr /> der jeder Schwangeren sogar Ausruhmöglichke<wbr />iten auf der Arbeit zubilligt. Langes Stehen und dabei aktuell auch noch der Kälte ausgesetzt zu sein, gefährdet die werdende Mutter und ihr Kind.

Das Gleiche gilt für Mütter mit Neugeborenen bzw. Säuglingen. Auch diesen Frauen ist es nicht zuzumuten, dass sie in der Kälte zwischen all den Menschen anstehen. Die Gefahr von Erfrierungen aber auch Infektionen ist dabei immens groß. Es kann nicht in Ihrem und humanitärem Sinne sein, solche Risiken leichtfertig hinzunehmen.

Gerade für die Schwangeren sollte für Sitzgelegenheit<wbr />en gesorgt werden. Besser wäre jedoch eine vom Gros der Flüchtlingen getrennte Behandlung für werdende und frisch gewordenen Mütter.

Wir hoffen inständig für die vielen Frauen, die sich v.a. um ihre (ungeborenen) Kinder sorgen, dass sie deren besonderen Anforderungen bei der Einrichtung der neuen Zweigstelle berücksichtig haben. Denn nur so wird sich verhindern lassen, dass – auch mit Blick auf weiter sinkende Temperaturen – Schlimmeres passieren wird.

Mit freundlichen Grüßen

Eva Abert, Katharina Hartmann, Sarah Kaufmann

Vorstand Mother Hood e.V.

startsocial fördert Mother Hood e.V.

Bonn, 08. Oktober 2015 – Die Bundeselterninitiative Mother Hood e.V. wurde für eines von 100 Beratungsstipendium der renommierten startsocial-Förderung ausgewählt. Ziel von startsocial e.V. (www.startsocial.de) ist es, ehrenamtliche soziale Projekte mit gesellschaftlicher Relevanz zu unterstützen. Fachleute aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Sektor und dem Non-Profit-Bereich betreuen und beraten vier Monate lang ehrenamtliche Projekte. Vollständige Meldung

Eltern fordern Wahlfreiheit

Bonn/ Berlin, 13. Juli 2015 – Heute haben die Petentinnen Christina Baris, Julia Fertig und der Petent  Hanno Köhncke vom Verein „Mother Hood e.V.“ dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) über 170.000 Namen übergeben, die die Petition www.change.org/elternprotest gezeichnet haben und das Anliegen des Vereins unterstützen. Vollständige Meldung

Mother Hood e.V. fragt die Krankenkassen: Zwangsdiagnostik für Schwangere?

Bonn, 26. Juni 2015 – Die Gesetzlichen Krankenkassen wollen erstmals aus der umfassenden und uneingeschränkten Versorgung der Frauen mit Hebammenhilfe aussteigen. Vollständige Meldung

Danke Mama, dass es dir nicht egal ist, wie wir geboren werden!

Bonn, 08. Mai 2015 – Weit über 85.000 UnterstützerInnen haben seit dem 1. Mai die Change-Petition  “Übernahme der Kosten für Hebammen unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin sichern!” gezeichnet. Darunter auch bekannte Persönlichkeiten wie Nena und Nina Hagen. Vollständige Meldung

Geburt wird zur Privatleistung - Bundeselterninitiative “Mother Hood” lehnt Pläne der Krankenkassen ab

Bonn, 27. April 2015 –  Erstmals wollen die gesetzlichen Krankenkassen aus der umfassenden Versorgung  der  Frauen  mit  Hebammenhilfe  aussteigen. Vollständige Meldung