Eltern fordern sichere Geburten

Ein Kind zu bekommen gehört für viele Eltern zur schönsten Erfahrung im Leben. Sie sollte geprägt sein von dem Gefühl, während Schwangerschaft, Geburt und der Zeit danach sicher und gut betreut zu werden. Doch die Situation in der Geburtshilfe verschlechtert sich zunehmend. Mother Hood informiert darüber und bezieht Position zur aktuellen Entwicklung.


Geplante Neuregelungen gefährden die Sicherheit in der Geburtshilfe

Kreißsaalschließungen und überfüllte Kliniken gefährden einen guten Start ins Leben. Foto © Kerstin Pukall

April 2017 - Eine Schiedsstelle entscheidet bis zum 19. Mai über den Antrag des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) in Bezug auf die Vergütung von geburtshilflichen Leistungen freiberuflicher Beleghebammen. Die geplanten Neuregelungen drohen die Sicherheit in den Kreißsälen weiter zu gefährden. mehr

#GEBURTNRW – Gesundheitsministerin Steffens sind keine Probleme in der Geburtshilfe bekannt

© MGEPA NRW / Foto: Franklin Berger

April 2017 - „Wir haben bisher keine Hinweise vorliegen von Frauen, die hier problematische Situationen in Nordrhein-Westfalen vorgefunden haben“, sagt Barbara Steffens, NRW Gesundheitsministerin. Mit #GeburtNRW klärt Mother Hood die Ministerin auf. mehr

Geburten nicht mit planbaren Operationen vergleichbar

Operative Eingriffe in die Geburt müssen die Ausnahme sein

März 2017 - Im Krankenhausreport 2017 fordert die AOK eine weitere Zentralisierung der Geburtshilfe. Ihr Argument: Je mehr operative Eingriffe (!) eine Fachabteilung zu verzeichnen habe, desto höher sei ihre Qualität. Mother Hood widerspricht: Mindestmengen führen nachweislich nicht zu besseren Ergebnissen bei Mutter und Kind. Sicherheit ist vor allem von einer guten und kontinuierlichen 1:1-Betreuung abhängig.

Vollständige Meldung

Bundesregierung stellt klar: Vorsorge bei Arzt und Hebamme auch im selben Quartal rechtens

©Pixabay

Januar 2017 – Die Bundesregierung hat auf einen Offenen Brief des „Netzwerk Elterninitiativen für Geburtskultur“ reagiert und stellt in ihrer Antwort eindeutig klar, dass Frauen sich im selben Quartal sowohl von einem Arzt als auch von einer Hebamme behandeln lassen oder auch auf eigenen Wunsch den Arzt wechseln dürfen. Die Krankenversicherung der Patientin übernimmt in jedem Fall die Kosten. Vollständige Meldung

Reaktion auf angstmachende "Aufklärung" eines Frauenarztes

Objektive Aufklärung über medizinische Risiken: So gibt es die Ärztekammer vor.

Januar 2017 - Ein Arzt in Süddeutschland legt seinen Patientinnen eine „Ärztliche Aufklärung bezüglich möglicher Komplikationen bei einer Hausgeburt" zur Unterschrift vor. Doch diese klärt nicht etwa objektiv auf, sondern macht mit fragwürdigen Informationen Angst. Das geht zu weit, befinden wir und das "Netzwerk der Elterninitiativen für Geburtskultur". zur Stellungnahme

Wir fordern die wohnortnahe Versorgung mit Geburtsstationen

Ob wegen Überfüllung oder weil sie komplett dicht gemacht wurden - geschlossene Kreißsäle gefährden die Gesundheit von Müttern und Kindern

© www.ritsch-renn.com

Dezember 2016 - Dieses Jahr haben deutschlandweit 18 Kreißsäle endgültig ihre Pforten geschlossen. Für das Jahr 2017 sind bereits zahlreiche Schließungen angekündigt. Die massive Häufung von Kreißsaalschließungen gefährdet die Grundversorgung und bringt damit die Gesundheit von Schwangeren und ihren ungeborenen Kindern in Gefahr. mehr

Mother Hood Bremen reicht Petition ein

November 2016 - In Bremen besteht akuter Handlungsbedarf zur Sicherung der geburtshifllichen Versorgung. Mother Hood fordert mit einer Petition an die Bremische Bürgerschaft ein schnelles Eingreifen der lokalen Politik. Petition online mitzeichnen! mehr lesen


Regionale Unterstützungsmodelle

Was Kommunen zur Sicherstellung der Hebammenversorgung tun können

Juli 2016: Einige Kommunen gewähren finanzielle Zuschüsse für freiberufliche Hebammen, um ihnen ein wirtschaftliches Arbeiten zu ermöglichen. Beispiele für diese und weitere ­­Unterstützungs­möglichkeiten, die das Ziel verfolgen, die Hebammenversorgung für Schwangere, Gebärende und Wöchnerinnen zu sichern, haben wir hier zusammengefasst.


Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Neuregelung des Mutterschutzes

Stillen und Mutterschutz auch nach dem 1. Geburtstag des Kindes

Stillende Mütter brauchen Mutterschutz auch nach dem 1. Geburtstag des Kindes © Milano Fotodesign

Juli 2016: Der Entwurf zum neuen Mutterschutzgesetz beschneidet die Rechte stillender Mütter. Es heißt: "Spätestens wenn das Kind 12 Monate alt ist, ist das Stillen weder aus ernährungsphysiologischer Sicht noch aus immunologischer Sicht notwenig".

Gemeinsam mit der anderen Initiativen nimmt Mother Hood e.V. Stellung zum Gesetzentwurf. zur  Stellungnahme


Anhörung von Mother Hood Mitglied M. Skott im Petitionsausschuss

Petentin Michaela Skott (M. weißes Jackett) mit UnterstützerInnen in Berlin © Mother Hood

Juni 2016 - Mother Hood Mitglied Michaela Skott vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags! Skott nutzte die Gelegenheit, eindringlich die Bedürfnisse von Eltern und Kindern und die aktuellen Missstände in der klinischen Geburtshilfe in den Fokus zu rücken. In ihrer bereits 2014 eingereichten Petition fordert sie  das Recht auf selbstbestimmte Geburt, die freie Wahl des Geburtsortes und eine Geburtsbegleitung im Schlüssel von 1:1.  (ab 55:00) zum Livemitschnitt


Bundestagsdebatte zur Situation der freiberuflichen Hebammen - Mother Hood überprüft die wichtigsten Aussagen

Juni 2016 - Vor einem Monat gab es eine Bundestagsdebatte zur Situation der freiberuflichen Hebammen. Mother Hood fasst für Sie die wichtigsten Aussagen zusammen und bezieht Stellung. mehr


Die aktuelle Situation in der Geburtshilfe - wir geben einen Überblick

© Michaela Grönnebaum Fotografie

März 2016 - Was ist eigentlich los in der Geburtshilfe? Und betrifft mich das? Wir erklären die aktuelle Situation einmal ausführlich. Dabei erläutern wir auch, was die Entwicklungen für uns Eltern bedeuten und welche Lösungsansätze Mother Hood sieht. mehr


Aktuelles zum Schiedsspruch - wie geht es weiter mit den Hausgeburten?

Januar 2016 - Wie geht es weiter mit den Hausgeburten? Wir haben dem Gesamtverband der Krankenkassen (GKV-SV) Fragen zum Schiedsspruch und seinen Folgen gestellt. Die schriftliche Antwort fiel ausführlich aus und wird von uns in einem Infodokument zusammengefasst. mehr


Stellungnahme des Betroffenenrats zum neuen Rahmenvertrag zwischen Hebammen und gesetzlichen Krankenversicherungen

Test Alt-Atr.

Der Betroffenenrat mit dem Auswahlgremium und Missbrauchsbeauftragten Rörig © C.Fenzl

Dezember 2015. Die freie Wahl des Geburtsortes muss für alle Frauen erhalten bleiben! Wie wichtig dieses Recht gerade für Frauen ist, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, erklärt in einer aktuellen Stellungnahme der Betroffenenrat des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. mehr


Haftpflichtversicherung: Hoffentlich halten die Hebammen durch

November 2015 - Hebammenverband und ­­Versicherungs­wirtschaft geben bekannt, dass die Haftpflichtversicherung für freiberufliche Hebammen ab Juli 2016 für weitere zwei Jahre gesichert ist. Damit einher geht eine drastische Prämienerhöhung. Dr. Katharina Hartmann, Vorstand Mother Hood, gibt eine Einschätzung dieser Entwicklung. mehr


Netzwerk der Elterninitiativen fordert Reform der Geburtskultur

Oktober 2015 - Das Netzwerk der Elterninitiativen für Geburtskultur, dem auch Mother Hood angehört, fordert mit der Kasseler Erklärung eine Reform der Geburtskultur. Die Rahmenbedingungen in der Geburtshilfe und Geburtsmedizin haben zu erheblichen Fehlentwicklungen geführt. Diese gefährden die Gesundheit von Müttern, Kindern und Familien. Wir Eltern fordern, bei der Gestaltung der Geburtskultur mitzuwirken. mehr