Landespetition Bremen - Sicherung der geburtshilflichen Versorgung

Update: Die Petition befindet sich in der parlamentarischen Beratung.

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In Bremen, wie in weiten Teilen Deutschlands, ist die Geburtshilfe in große Bedrängnis geraten. Dies bestätigt die Antwort des Senats auf eine Anfrage der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und der SPD. Die Lage wird sich mit der laut dem Senat zu erwartenden Steigerung der Geburtenrate in Zukunft weiter verschärfen.

Zwar hat das  „Bremer Bündnis natürliche Geburt" erste Maßnahmen zur Senkung der überdurchschnittlich hohen Kaiserschnittrate ergriffen, verbindliche Schritte zur Sicherung der allgemeinen geburtshilflichen Versorgung wurden von der Bremischen Bürgerschaft jedoch bisher nicht vereinbart.

 

Mother Hood Forderungen an die Bremische Bürgerschaft:

  • Die Sicherstellung eines ausreichenden geburtshilflichen Angebots in Bremen: Eine Überlastung der Kliniken muss verhindert werden.
  • Die Sicherstellung bzw. Wiederherstellung der flächendeckenden Versorgung der BremerInnen mit Hebammen: Derzeit kann die Nachfrage nach Kursen (Geburtsvorbereitung, Rückbildung), außerklinischen Geburten oder Beleggeburten in der Klinik sowie Wochenbettbetreuung nicht gedeckt werden.
  • Eine kontinuierliche 1:1-Betreuung aller Geburten durch eine Bezugshebamme: Jede Gebärende soll von einer Hebamme betreut werden, die sich ausschließlich um sie kümmert – und nicht um mehrere Gebärende gleichzeitg.
  • Die verbindliche Umsetzung der vom „Bremer Bündnis für natürliche Geburt” empfohlenen Maßnahmen zur Senkung der im Bundesvergleich überdurchschnittlichen Kaiserschnittrate von 30,5 %.
  • Die Sicherung der Qualität der Betreuung von Geburten unabhängig vom Einkommen.
  • Den Ausbau des Angebots von Hebammenkreißsälen.

 

Die ausführliche Petition, wie sie am 26.09.2016 bei der Bremischen Bürgerschaft eingereicht wurde, finden Sie hier: Mother Hood e.V. Petition Bremen (PDF)

 

 

Mother Hood e.V. / 15.11.2016